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 Privatanwesen der Familie Tsubaki

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Keiko Tsubaki
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BeitragThema: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Do Jun 23, 2011 12:20 am

Ein großes, europäisch angehauchtes Gebäude mit vielen Fenstern, fast ein kleiner Palast, in einem weitläufigen, parkähnlich angelegten Garten. So zeigt sich das Anwesen der Familie Tsubaki aus der Ferne.

Ein stabiler Gitterzaun umgibt das gesamte Anwesen. Wachleute halten jeden Zentimeter des Grundstücks im Auge. Der Aufweg zum Haus ist mit Kies am Rand und glatten, grauweisen Pflastersteinen ausgelegt, die alle so seltsam sauber und korrekt wirken, wie die wenigen, niedrigen Hecken und schnörkellosen Brunnenbecken, die den Flechtenrasen zieren. Blumen gibt es auf der Vorderseite des Hauses keine, lediglich ein alter, verholzter Rosenstrauch stirbt neben dem gefegten Treppenaufgang einen langsamen Tod. Er hat Jahre nicht mehr geblüht.

Das große Haus steht weitestgehend leer. Viele Räume sind lediglich mit von weißen Tüchern abgedeckten Möbeln zugestellt. Geister leben hier, verblasste Erinnerungen, Staub und die flüsternde Kälte einer Einsamkeit die über die Abwesenheit vertrauter Stimmen hinaus geht.
Andere dienen Angestellten oder Sicherheitsleuten als Unterkunft. Kabel bedecken den Boden, Computerlüftungen surren hinter Sicherheitsschleusen. Viele Räume, insbesondere im stark gesicherten Kellergewölbe, dienen als Lager für Bücher und Dokumentenordner.
Wenige Zimmer sind für Gäste. Doch diese sind warm und willkommen heißend.

Keikos private Räume grenzen aneinander, sind nicht groß und nicht so privat, wie man es vielleicht erwartet hätte. Außerdem sind sie deutlich spärlicher ausgestattet, als beispielsweise die Gästezimmer. Bücherregale, schwerer Schreibtisch, hohe Bogenfenster ohne schöne Vorhänge, ein breites, flaches Bett ohne viele Kissen, ein gefliestes Badezimmer… Bestenfalls der Charme einer möblierten, leeren Fabrikhalle. Sicher nicht wie etwas, wo jemand zuhause sein könnte.

Nur der schöne Garten, der sich hinter dem Haus mit dunklen Baumgruppen, lichten Bambushainen, sanften Wasserläufen und verwinkelten Terrassenzügen erstreckt, wirkt wie ein Ort an dem man sich verlieren, wohlfühlen und die Gedanken schweifen lassen kann. Hier, wie an kleinen Schreinen und Heiligtümern, erkennt man noch die schlanke, blasse Hand von Keikos Mutter. Ein liebevoller, aber gleichzeitig bedrohlich übernatürlicher Geist, der über allem schwebt.

Beschreibung wird noch fortgesetzt...



cf. Juban Park


Keiko passierte das massive Gittertor, das das Anwesen rundherum abriegelte ohne Probleme.
Ihr vertrat niemand den Weg. Niemand stellte Fragen. Niemand kontrollierte.
Das Tor öffnete sich, sobald sie sich ihm näherte, lautlos, mächtig. Ihren Schritten die sanft ansteigende Auffahrt hinauf, folgten stille, wachsamme Blicke der Wachleute.
Es war ungewöhnlich, dass sei zu Fuß und alleine kam. Sie hatte noch immer einen nicht ungefährlichen Rang inne und das Haus auf diese Weise zu verlassen war in der Tat ein Risiko.
Man wunderte sich vermutlich. Doch niemand sprach sie an.
Heute hatte sie einen letzten Moment für sich gebraucht.

Bei Fremden verhielt es sich da freilich deutlich anders.
Herzlich begrüßt wurden hier die wenigsten.
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Zoisite
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Do Jun 30, 2011 11:14 pm

cf: Juban Park

Zoisite war höchst zufrieden mit sich.
Menschen war so einfach zu lenken, ob nun mit oder ohne Kräfte.
Ein unverbindliches Lächeln, ein scheinbar interessierter Blick, und schon waren sie Wachs in seinen kundigen Wänden.
Das Mädchen hätte ihm neben einer Wegbeschreibung vermutlich auch noch ihren ganzen Lebenslauf mitsamt Telefonnummer und Adresse geliefert wenn er es darauf angeleg hätte, aber warum sollte er das tun wollen?

Er kicherte kurz bei dem Gedanken das Jedite, der vermutlich lieber seine Stiefel fressen als jemanden nach dem Weg fragen würde wohl immernoch durch diese riesige, überfüllte Stadt irrte, wurde dann aber wieder ernst und betrachtete das Gebäude vor sich.

Sicher, auf den ersten Blick schien es harmlos genug, auf die Art exzentrisch die sich Leute mit genügend Geld leisten konnten, aber da war noch etwas anderes.
Eine beinahe greifbare Eigenart ging von dem Gebäude aus.

Und damit meinte er sicherlich nicht diese vor dem Gebäude herumlungernden Affen im Anzug, auch wenn er sich verärgert eingestehen musste dass sie in seinem momentanen Zustand durchaus ein Ärgernis sein konnten.

Aber Dreistigkeit hatte schon immer gesiegt, so dass er auf das Tor zuging als hätte er alles Recht dazu.
Immerhin hatte Keikos Einladung sicher nicht nur für Jedite gegolten.
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Keiko Tsubaki
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Fr Jul 01, 2011 12:34 am

„Zoisite…“
Keiko hatte sich den Namen gemerkt. Es war nicht schwer gewesen. Jedite, Zoisite… das waren keine Namen, die man einfach so wieder vergas oder dem passenden Gesicht nicht mehr zuordnen konnte.

Jetzt stand sie am Fenster hinter ihrem Schreibtisch, hob den Vorhang ein Stück an und sah zu, wie sich eine Gestalt dem Tor näherte. Um wen es sich handelte hatte ihr ein kurzer Anruf verraten.

Das ist… überraschend…

Sie hatte damit gerechnet neben Jedite auch Zoisite bald wieder zu sehen. Aber nicht zuerst, und nicht so bald.
Sie hatte nicht einmal Zeit gehabt sich umzuziehen. Geschweige denn dazu, die Akten, die ihr ein Vertrauter gebracht hatte und die wie eine zusätzliche Last, ein unpassender Schatten, auf ihrem Schreibtisch lagen, durchzusehen.

Aber warum nicht?

Keiko schmunzelte. Zumindest… interessant… Das musste sie zugeben.

Ihre Anordnung war knapp gewesen, niemand würde Zoisite den Weg versperren. Wer verbot schon einem Schmetterling in die Falle zu fliegen? Es war zu einfach.
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Zoisite
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Fr Jul 01, 2011 12:47 am

Sie liesen ihn durch.
Einfach so.
Kein Versuch ihn aufzuhalten, keine unfreundliche Frage was er denn hier wollte. Man lies ihn einfach passieren, als hätte man ihn erwartet.

Zwiegespalten zu sein scheint meine zweite Natur zu sein...

Einerseits schmeichelte es ihm das man ihn zu kennen schien, andererseits war es nicht gut dass man ihn erwartete.
Es roch nach Falle, und dennoch...er konnte nicht anders.
Ein selbstironisches Lächeln spielte um Zoisites Lippen während er den Weg hinter dem Tor hinter sich brachte, man hatte ihn gemahnt sich genau an den Weg zu halten.
Weiche vom Wege nicht. Wie im Märchen.

Für den Rosenstrauch schien das Märchen allerdings ein ungutes Ende genommen zu haben, selbst jemand der kein Auge für Pflanzen hatte erkannte das er starb. Für einen Moment erschien bedauern in Zoisites Augen während er spielerisch über einen der Zweige strich, dann erinnerte er sich warum er hier war und betrat das Gebäude.
Auf in die Höhle des Löwen.
Es war Zeit Keiko einige Fragen zu stellen.
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Keiko Tsubaki
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Fr Jul 01, 2011 12:57 am

Keiko beobachtete Zoisite, bis er das Haus betrat. Dann ließ sie den Vorhang fallen. Ihr Arbeitszimmer erschien ihr im Vergleich zur Helligkeit draußen seltsam ungewohnt und dunkel. Leer. Sehr leer bis auf die Akten auf dem Tisch…

Sie schüttelte den Kopf über sich selbst.

Für einen Moment kam sie sich vor, als würde sie vor einem großen Spiegel stehen und überlegen, welche Maske sie aufsetzen sollte. Wie Zoisite begegnen? Wie das meiste aus einem Gespräch herausholen? Was in Erfahrung bringen? Auf was abzielen?

Im Schatten ihres Vorgängers, im Schatten ihrer Familie fühlte sie sich hier, im Haus ihrer Familie, nicht beschützt oder gestärkt. Ganz im Gegenteil. Es war eine ständige Mahnung, ein ständiger Zwang. Sie hatte sich daran gewöhnt. Es hatte ihr weiter geholfen. Aber es war niemals leicht gewesen.

Jetzt schloss sie die Tür hinter sich und wartete am oberen Ende des Treppenaufgangs auf ihren Gast. Die paar Schritte vom Eingang bis hier her würde Zoisite nicht einmal alleine finden müssen. Ein Bediensteter würde ihm den Weg weisen.
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Fr Jul 01, 2011 10:43 pm

Je tiefer Zoisite in das Anwesen vordrang, desto weniger gefiel es ihm hier. Es war nichts konkretes, mehr ein allgemeines Gefühl von unwohlsein, so als hätte ein Teil des Hauses etwas gegen ihn, als wollte es ihn nicht.

Und es war ja nicht nur das Haus.
Diese Anzugaffen waren unauffällig, aber er war sich ihrer Gegenwart sehr bewusst, fühlte ihre Blicke beinahe körperlich.

Sie liesen ihm nur einen Weg offen, den Teppich entlang der seine ohnehin leisen Schritte noch weiter dämpfte, auf eine Treppe zu.
Und dort oben erwartete sie ihn bereits, diese respektlose Person die er schon wieder unterschätzt hatte.
Keiko.

"Kein besonders charmanter Empfang."
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Keiko Tsubaki
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   So Jul 03, 2011 3:50 am

„Hm“, ein klein wenig abschätzig.
In der Stille zwischen den hohen Wänden klang dieser kleine Laut wie etwas endgültiges. Eine Entscheidung darüber, wie dieser Gast zu behandeln sein würde.

Keiko lächelte nicht, das tat sie ohnehin selten. Sie maß ihren Gast ausdruckslos, ehe sie mit einem Wink andeutete, Zoisite solle heraufkommen und ihr folgen. Näher würde nichts einer Einladung kommen. Trotzdem reichte diese kleine Geste aus, um etwas zu verändern: Die anderen Anwesenden, der Bedienstete, die Wachtposten, ein Stück entfernt, im Schatten, selbst dieser merkwürdige, lebendige Schleier, der über allem zu liegen schien, entspannten sich, wurden weniger feindselig, weniger abweisend.

„Jemand, der nicht eingeladen ist, sollte sich nicht zu viel versprechen“, sagte sie schließlich. Es war kein Urteil, kein Belehren, nichts Beleidigendes darin – eine simple Feststellung.
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   So Jul 03, 2011 12:38 pm

Zoisite konnte sich zwar nicht erklären wie sie es machte, aber Keiko schien das ungute Gefühl das diese ganze Umgebung ihm vermittelte irgendwie beeinflussen zu können.

Außerdem waren die Gorillas verschwunden, was den Raum eindeutig freundlicher wirken lies.

Unhöflich war sie allerdings immernoch, wie kam sie eigentlich dazu ihn hier mit einer Handbewegung herum zu kommandieren wie einen billigen Lakaien?
Eine Lady war das nie im Leben gewesen, und das würde sie auch nicht sein.

"Seit wann kann man nur unter bestimmten Bedingungen charmant sein?" fragte er beiläufig während er die Treppe hinaufstieg um ihr zu folgen.
"Und wäre ein Gast wirklich völlig ungebeten, hätte man ihn sicher nicht eingelasen. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen das ich störe - oder ist er schon hier?"
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Keiko Tsubaki
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Mo Jul 04, 2011 9:29 am

Seit wann man nur unter bestimmten Bedingungen charmant sein konnte?
Keiko hob eine Augenbraue. Derartige Verhaltensweisen sind zwangsläufig an bestimmte Voraussetzungen geknüpft… Sei es nur das passende Gegenüber, oder die Intention einer gewissen Ausstrahlung … Eine Ausstrahlung an der Keiko im Moment augenscheinlich eher weniger lag.

Sie wartete einen Moment, bis Zoisite bei ihr angekommen war. „Wir haben uns angewöhnt auch für die dreizehnte Fee mit einzudecken“, erwiderte sie. Eines war klar, selbst ein wirklich guter Witz würde auf ihren Lippen zu einem Eissplitter gefrieren. Zumindest im Moment.

Nur als Zoisite fragte, ob ‚er‘ schon hier wäre, schien sich Keikos Haltung ein klein wenig für ihren Gast zu erwärmen. „Nein“, sagte sie beinahe sanft. „Er wird warten müssen.“
Dann ging sie voraus.

Doch in ihre privaten Zimmer würde dieser Gast keinen Blick werfen können. Stattdessen nahm sie Zoisite mit in einen Raum, der früher das Arbeitszimmer ihres Vaters gewesen war. Relativ klein, im Vergleich zu dem, was man vielleicht erwartet hätte, dominiert, schon lange nicht mehr von einem wuchtigen Schreibtisch, sondern von einer eher legeren Sitzecke, bestehend aus lederbezogenen, modernen Sesseln und einem silbrig spiegelnden Glastisch, und dem Lichtkegel, den die Bogenfenster wie einen abgerundeten Teppich auf den Boden warfen.
Ein Bild des ehemaligen Hausherren hing in einer kleinen Nische, eine Blume stand daneben in einer Vase aus der längst das Wasser fehlte, die Räucherstäbchen auf demselben Regalbrett hatte nie jemand angezündet, lediglich die kleine, rote, christliche Grabkerze glühte noch ein wenig, die Flamme im Wachs ertrinkend.

Keiko wartete bis ihr Gast sich setzen würde. Sie schloss die Tür hinter ihnen.

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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Mo Jul 04, 2011 6:21 pm

Allerdings würde Zoisite sich nicht so schnell setzen, er wollte sich erst im Raum umsehen, auch wenn es sinnlos war aus etwas so unpersönlichem einen Eindruck von Keiko gewinnen zu wollen.
Dennoch.
"Ich habe übrigens keine Ahnung was es mit dreizehn Feen auf sich haben soll - sie sind für gewöhnlich alles andere als gesellig; wenn man zwei in einen Raum sperrt kratzen sie sich die Augen aus.
Wie wollen sie dreizehn dazu bekommen so lange still zu halten?" fragte er ernst nach. Er machte sich nicht über Keiko lustig, er kannte die Geschichte einfach nicht, Zoisite kannte nur echte Feen.

Allerdings fand er die keineswegs so interessant wie die Blume die dort ihr tristes Dasein fristete. Genau wie der tote Rosenstrauch vor der Tür.
"Man fragt sich beinahe ob die Hausherren eine Pollenallergie hat, oder nur eine Abneigung gegen Lebewesen die sie nicht beleidigen oder benutzen kann." sagte Zoisite unverbindlich, sah allerdings immernoch auf die Blume während er sich in einen der Sessel setzte und die Beine übereinander schlug.
"Was mich zu der Frage bringt warum man mich hier duldet - um mich zu beleidigen, oder um mich zu benutzen?"
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Keiko Tsubaki
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Mo Jul 04, 2011 9:34 pm

Keikos Blick war dem ihres Gastes gefolgt. Die Blume? Die kümmerte sie nicht. Irgendein Zimmermädchen würde sie wohl bei Zeiten auswechseln. Den Mann auf dem Bild, dem die Blume galt, kümmerte es ohnehin nicht mehr.

Beleidigen oder benutzen?
„Weder das eine, noch das andere liegt in meiner Absicht“, erwiderte sie und ihr Blick war hart. Ich hätte dich nicht in mein Haus lassen müssen, du überheblicher Jahrmarktsrestposten… Keiko war tatsächlich versucht ihren Gast wirklich zu beleidigen, allein schon der Vollständigkeit halber – tat es aber nicht.

Sie strich sich eine lose Haarsträhne zurück. „Letzteres ließe sich ändern“, meinte sie und stützte sich leicht an der Lehne des Sessels ab, auf dem Zoisite Platz genommen hatte. „Allerdings bevorzuge ich eine Kooperation zu beiderseitigem Nutzen…“ Mangelnder Charme? Keiko lächelte sacht. Sie hatte die Stimme gesenkt, sich zu ihrem Gast hinunter gebeugt. „Vorausgesetzt… natürlich…“, flüsterte sie und strich mit einem Finger seltsam andächtig über Zoisites Lippen. „Es lässt sich…“ Überraschung, Reflex. Ein kurzes Zucken in den Mundwinkeln des Dämons genügte, um ihn zu verraten. Es gab diese Kleinigkeiten, die Dämon von Mensch unterschieden, auch und insbesondere Menschen, die gerne so taten, als wären sie Teil der Schattenwelt. „… ein derartiger Nutzen feststellen…“ Keiko schmunzelte zufrieden. Doch anstatt zurückzuweichen, wie sie es normalerweise sofort getan hätte, zögerte sie. Vielleicht einen Augenblick zu lange.
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Zoisite
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Mo Jul 04, 2011 9:50 pm

"Womit... haben denn dann der Rosenstrauch und auch diese Blume ein solch tragisches Schicksal verdient?
Die Fratze, die die Welt einem zeigt ist wirklich schon hässlich genug, ohne dass man Schönheit mit Absicht zerstört." sagte Zoisite ruhig, sah dabei von unten zu Keiko herauf, da er ja saß blieb ihm nichts anderes übrig.

Jetzt allerdings lächelte er, fühlte immernoch Keikos relativ kühle Finger auf seinen Lippen. "Ich hätte auch gelächelt wenn man mich charmant darum gebeten hätte - allerdings zeigt sich auch immer wieder, dass man wahren Charme eben nicht lernen kann, nicht wahr?"
Vor allem du nicht, nicht wahr?

Jetzt verblasste das Lächeln wieder, allerdings lagen seine Hände immernoch gefaltet im Schoß, machte er immernoch keine Anstalten den Kopf zurück zu ziehen.
"Aber ich höre beiderseitigen Nutzen... wie sollte denn der Aussehen?
Ein Kleingeist wie ich vermag ja nicht einmal zu erkennen, welchen Nutzen ich für eine so scharfsinnige Person haben sollte?"
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Keiko Tsubaki
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Mo Jul 04, 2011 10:11 pm

Keiko stutzte. Das war selten, aber es passierte. Sie hatte sich nie Gedanken um die Blumen gemacht, die irgendjemand hier in Vasen verteilte. Ihr lag nichts an Grünzeug. Dass der Rosenstrauch starb war nur ein Zeichen von vielen für sie… Er starb seit sie zurückgekehrt war…

Zumindest ihr Zögern schien keinen Schaden angerichtet zu haben. Keinen, der alles ruiniert hätte, im Gegenteil. Wäre sie an Zoisites Stelle gewesen, sie hätte einen solchen Trick übler genommen.
Wie lächerlich, sich von allen Dingen nur über dieses eine Gedanken zu machen…
Jetzt war es ohnehin zu spät sich zurückzuziehen. Es wäre als Flucht, als Niederlage, interpretiert worden, und sie wollte es vielleicht nicht einmal.

„Siehst du“, bemerkte sie, „du hättest nicht für mich gelächelt.“ Keiko neigte den Kopf ein Stück. „Das macht nichts.“ Daran war sie gewöhnt. „Warum bist du hier? Neugierde… nicht wahr? Ich denke ich kann diese Neugierde befriedigen. Zumindest einen Teil davon…“ Keiko war versucht etwas auszuprobieren, herauszufinden wie viel dieser Dämon tatsächlich wert sein konnte. Immerhin… wirkte er relativ schwach.
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Zoisite
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Mo Jul 04, 2011 10:20 pm

"Das habe ich nicht gesagt." sagte Zoisite und entspannte sich langsam aber sicher wieder, wie zum Beweis das er das tatsächlich nicht gesagt hatte lächelte er wirklich, so das Keiko einen winzigen, flüchtigen Blick auf ihren bereits bekannten Beweis hatte.
"Ich habe nie gesagt unbewussten, etwas unbeholfenen Charme nicht zu schätzen zu wissen."

Dann sah er einen Moment beinahe nachdenklich nach oben.
"Neugierde?
Teilweise. Teilweise ist es sicherlich auch etwas das Jedite einfach Boshaftigkeit nennen würde. Aber Jedite hat ohnehin eine sehr einfache Sichtweise auf die Dinge, also ist er sicherlich kein Maßstab.
Aber meine eigenen Motive kenne ich, und die haben mich auch gar nicht interessiert - ich interessiere mich für die Motive meiner Gastgeberin mich herein zu lassen, wenn sie doch noch gar nicht sicher ist, dass ich tatsächlich einen Nutzen haben kann.
Wie will sie das denn herausfinden?"
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Keiko Tsubaki
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Mo Jul 04, 2011 10:51 pm

Keiko betrachtete das Lächeln des Dämons mit einem Stirnrunzeln. War das ein wirkliches oder ein gespieltes, ein notwendiges Lächeln? Sie konnte es nicht richtig einordnen…

„Er würde es Boshaftigkeit nennen?“, Keiko wirkte amüsiert. Unter Boshaftigkeit verstand sie etwas ganz anderes. Zoisite wirkte auf sie eher… verspielt. Vielleicht ein wenig zu zutraulich, ein wenig zu von sich eingenommen. Aber nichts, das sich nicht ertragen ließ, oder sogar hin und wieder ganz angenehm sein konnte. Nichts, das man nicht auch als Vorteil verstehen konnte.
Zu dem Schluss, dass sie wohl von Anfang an begonnen hatte Zoisite irgendwie zu mögen kam Keiko jedoch nicht. Natürlich nicht. Wie auch? Sie kannte es wohl gar nicht.

Stattdessen entschied sie, sich auf dieses Katzenkinderspiel einzulassen. Ein Stück weit.

Bevor sie sich ein paar Schritte zurückziehen oder selbst setzen würde, fasste sie nach dem Kinn des Dämons, drehte sein Gesicht ein Stück weiter zu sich, hielt ihn fest. Weniger mit der Hand, als mit der beinahe düsteren Neugierde ihrer Augen. Denn bei allem mangelnden Charme. Dieser Wirkung war sich Keiko durchaus bewusst.
„Sie hätte den Dämon in eine Ecke getrieben und gesehen ob er die Kraft hat ihr alle Glieder einzeln auszureißen… Aber das wäre sinnlos, nicht wahr? So etwas würdest du nicht tun, nicht einmal wenn du es könntest…“ Und ihre Motive? Keikos Stimme wurde dunkler, bitterer. „Was meine Familie tut, was ich, tue, das ist Wesen wie dich auszulöschen.“
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Zoisite
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Mo Jul 04, 2011 11:00 pm

"Würde er - aber Jedite empfindet jede Form von Überlegenheit ihm gegenüber als Boshaftigkeit, glaube ich manchmal.
Andererseits macht das doch einen Teil seines Charmes aus." sagte Zoisite, auch wenn die Verhältnisse sich verschoben hatten.

Jetzt dominierte Keiko die Szene, nicht notwenigerweise weil sie ihn festhielt, sondern weil er den Blick nicht wirklich von ihr wenden konnte.
Was ihm nicht gefiel.
Er war doch nicht hier um andere anzustarren, verdammt, er war hier um angestarrt zu werden! Und dennoch konnte er nichts dagegen tun, irgendetwas war in diesen Augen dass es ihm nicht gestattete hochnäsig wie immer wegzusehen und um das eigentliche Thema herumzutänzeln.

"Nein, das würde ich nicht tun. Das entspricht nicht.... meinem Charaker. Wenn denn ein Wesen wie ich, ein Dämon, wie du es doch im Park nanntest, so etwas haben kann." sagte er und deutete das Kopfschütteln nur an, alles andere hätte man als Befreiungsversuch werten können.
"Das bringt mich zu einer weiteren Frage - wenn du mich töten sollst, warum bringst du mich hierher?
Sicher nicht damit ich Blut auf deinem Sessel hinterlasse. Also muss es eben doch einen anderen Grund geben."
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Keiko Tsubaki
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Di Jul 05, 2011 12:54 am

„Charakter? Davon gehe ich aus.“ Mehr als mancher Mensch, ohne Frage…
Keiko betrachtete sich ihren Gast noch ein letztes Mal. Wie konnte es sein dass etwas, jemand, der auf den ersten Blick nichts weiter als menschlich war, auf den zweiten so faszinierend, so viel schöner, so ganz anders wirkte? Oder lag ihre Faszination lediglich daran, dass sie wusste was sie vor sich hatte? Hätte sie jemanden wie Zoisite ohne ihre Arbeit und die Arbeit ihres Vaters vielleicht ganz anders beurteilt?
Er hätte dich getötet… obwohl du so jung aussiehst, er hätte nicht überlegt…

Keiko nickte. Sie ließ Zoisite los, beugte sich aber ein klein wenig näher.
„Kluges Zähnchen“, sagte sie leise, kaum hörbar.
Dann richtete sie sich endgültig auf und trat zurück. „Vielleicht habe ich einfach eine Schwäche für…“ Wesen wie dich? Deinesgleichen? Nein, das würde nicht passen. „…das Besondere“, sagte sie schließlich. „Prioritäten ändern sich. Ich hoffe wir können einander nützlich sein. Ansonsten werde ich der Tradition gerecht werden müssen… und das wäre schade.“
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Zoisite
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Di Jul 05, 2011 1:07 am

"So so..." murmelte Zoisite nur.
Zähnchen? Was soll das denn? Warum...nennt sie mich Zähnchen?
Er verstand es nicht. Egal wie er es auch drehte und wendete, er konnte sich nicht erklären warum er sich einbildete, einen warmen Unterton in diesen Worten zu hören.

Also überging er sie. Lächelte noch einmal, dieses Mal ehrlich, als sie ihm das "Besondere" zugestand.

"Sag, Keiko-san.... tanzt du gut?" fragte Zoisite amüsiert.
Er selbst war ein sehr guter Tänzer, sei das nun mit Worten, oder auch tatsächlich mit den Füßen. Momentan allerdings war es ganz klar ein Tanz mit Worten, der sich vermutlich noch lange hätte hinziehen können, denn Zoisite hatte das deutliche Gefühl dass nicht nur er nicht wirklich zu einem Ende kommen wollte.

Weil ein Ende eine Entscheidung bedeuten würde. Füreinander, oder eben auch Gegeneinander.

"Mich jedenfalls hälst du offenbar nicht für einen Tänzer, sondern auch noch für einen Hellseher, wenn egal wie oft ich frage, du sagst mir ja gar nicht wie ich nützlich sein kann." stellte er fest, fragte aber nicht wieder nach was sie denn nun von ihm wollte.
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Keiko Tsubaki
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Sa Jul 09, 2011 7:10 am

Keikos Blick wanderte flüchtig zum Bild ihres Vaters, dann zum Fenster. Sie blieb einen Moment stehen, die Hände hinterm Rücken gefaltet.
Tanzen?
Sie zögerte, dann setzte sie sich Zoisite gegenüber auf einen der Sessel. Sie überschlug die Beine nicht, sondern legte sie seitlich nebeneinander. Seltsam, wie sich Erziehung manchmal in den kleinsten Dingen offenbarte.

"Ich habe gelernt, dass man besser auf diejenigen zurückgreift, die anders sind", sagte sie.
Keiko wusste, dass ihre Annahme möglicherweise nicht der Realität vollkommen entsprach, aber solange eine Chance darauf bestand, war sie bereit nicht hinzusehen und sich an eine Vorstellung zu halten. Sei es nur des sehr menschlichen Bedürfnisses nach Ordnung und Sicherheit willen. Den meisten Menschen konnte sie nicht vertrauen. Bei Dämonen wusste sie immerhin woran sie war. Betrügen lag in ihrer Natur. Damit konnte sie besser kalkulieren, als mit den vagen Annahmen einer wankelmütigen, menschlichen Psyche.

"Dinge ändern sich, haben sich vielleicht längst zu großen Teilen geändert. Schon bald wird die Welt nicht mehr sein, was sie einmal war. Nirgendwo. Sie hält schon den Atem an. Du kannst es spüren, wenn du die Augen schließt... wenn du darauf achtest...
Ich weiß es.
Auf welcher Seite auch immer du stehst, du kannst nur verlieren." Als Dämon würde Zoisite vernichtet werden, ebenso wie als Teil dieser Welt. Sich mit dem Chaos zu verbünden nütze am Ende nur dem Chaos selbst. Es kannte kein gut und böse. "Egal was man dir verspricht."
Keikos Stimme war ernst geworden, fremd. Sie brauchte nicht zu lügen. Sie wollte es nicht. Obwohl sie es gekonnt hätte und obwohl es einiges leichter gemacht hätte.
"Ich kann dich vielleicht beschützen." Wenn wir gewinnen. Vor Sailormoon und ihrem Wahn!
"Du wirst nicht erfahren, worum es mir geht, aber du wirst erfahren wenn ich dich brauche - und wofür. Ich will nicht, dass du mir vertraust oder dass du loyal bist. Das ist mir gleichgültig. Ich will, dass du reagierst - zum richtigen Zeitpunkt, reagierst." Bis dahin werde ich wissen woran ich an dir bin und zu was du zu gebrauchen bist... Sei es Kanonenfutter. "Das ist alles. Wenn du damit nicht leben kannst, geh."
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Mo Jul 11, 2011 9:08 pm

Zoisite war ihrem Blick gefolgt, sie hatte den Mann angesehen, bevor sie sich dann gesetzt hatte - die Beine zusammen wie eine wahre Lady.
Was sie aber nun mal einfach nicht wahr. Scheinbar hatte sich aber jemand nach Kräften bemüht sie dazu zu erziehen, und war jämmerlich gescheitert.

"Diejenigen die anders sind...." wiederholte Zoisite langsam.
Diese Worte kamen ihm sehr bekannt vor, er hatte sie schon einmal gehört, und sie hinterliesen keinen angenehmen Geschmack in seinem Mund.
"Die Welt verändert sich permanent." sagte er nur ernst. "Das hat sie immer getan, das ist ihre Natur. Königreiche erheben sich, und fallen auch genau so schnell wieder...es zählt doch nur das man selbst überlebt; oder?
Und du sagst es doch selbst, egal was man mir verspricht, man wird es am Ende eh nicht halten.
Was also versprichst du mir? Soviel anders zu sein als alle anderen, soviel besser?"
Es klang spöttisch, auch wenn er es nur halb so meinte.
Schutz.
Keiko hatte ihm gerade Schutz versprochen...sie musste einfach lügen.
"Wofür willst du mich denn Schützen? Und die viel bessere Frage - warum?
Warum willst du dir in so schweren Zeiten jemanden suchen den du auch noch schützen musst, statt jemanden der für etwas gut ist?"
Das kaufe ich ihr nicht ab...es muss einen Haken bei der Sache geben!
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Mo Jul 11, 2011 10:07 pm

Die Welt verändert sich permanent…
„Das ist wahr…“
Keiko faltete die Hände. Vielleicht auch um zu verbergen, dass sie zitterten. Ganz leicht nur. Aber das war genug. Für sie zumindest.
Sie hatte es gesehen, viel zu deutlich gesehen. Bilder, die sich eingebrannt hatten, die sie verfolgten, Tag und Nacht.
„Was zählt ist, dass am Ende etwas übrig bleibt“, sagte sie. Das war alles, das war wichtig. Dieses Mädchen, Sailormoon, sie war diejenige, die alles zerstören, alles ein für alle Mal beenden würde. Nein, nein, das würde sie nicht. Sie könnte, aber sie würde nicht. Dieses Mal nicht.
„Ich verspreche dir nichts. Das ist der Unterschied. Ich kann nichts versprechen und ich werde dich, was das angeht, nicht belügen.“ Keiko schüttelte sacht den Kopf. „Ich gehe davon aus, dass du zu etwas gut bist, Zoisite… Wenn nicht, werde ich mich natürlich nicht bemühen. Das ist nur gerecht.“
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Zoisite
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Mo Jul 18, 2011 10:41 pm

"Also werde ich letzten Endes doch mit nichts dastehen?" fragte Zoisite nach, blieb aber ruhig sitzen. "Denn das ist es doch, was du mir sagst - befindest du meine Leistung für ungenügend, dann erhalte ich weder deinen Schutz, noch eine andere Hilfe von dir.
Wie aber soll ich eine dir genügende Leistung erbringen, wenn ich gar nicht weiß wie Ziel oder Kriterien deines Auftrages lauten?
Und was noch viel wichtiger ist - wovor gedenkst du denn mich zu schützen, außer vor dir selbst?
Denn, nimm mir mein Misstrauen nicht übel, aber bisher vermeidest du es sehr geschickt Namen oder ähnliches zu nennen. Du könntest auch genau so gut gegen mich sein, und versuchst nur mich umzudrehen indem du mich im Unklaren lässt."
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Keiko Tsubaki
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BeitragThema: Re: Privatanwesen der Familie Tsubaki   Di Aug 09, 2011 6:12 pm

"Ein Vielleicht ist besser als gar nichts, nicht wahr?" Keiko wirkte ganz ruhig, gelassen, als hätte sie mit all dem gerechnet. Aber hatte sie das? War sie überhaupt noch daran gewöhnt, dass jemand nachfragte, hinterfragte?
"Du wirst sehr bald selbst sehen, wovon ich rede. Bis dahin solltest du dich entschieden haben... Umdrehen musst du dich selbst", fügte sie hinzu, "da ist die Tür."
Sie zögerte einen Moment. Dann beschloss sie, es darauf ankommen zu lassen. Wie jemand, der seine Frau, schon mit einem Fuß aus der Tür, daran erinnet von unterwegs noch ein Bier mitzubringen, bemerkte sie: "Sagt dir der Name Tsukino etwas? Tsukino... Usagi?"
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