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 Keiko Tsubaki

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Keiko Tsubaki
Admin


Anzahl der Beiträge : 161
Anmeldedatum : 23.03.11

BeitragThema: Keiko Tsubaki   Mi März 23, 2011 11:02 pm


Name: Tsubaki
Vorname: Keiko
Alter: ca. 20
Geschlecht: weiblich

Sternzeichen: Löwe
Evtl. Identität: /

Für Sailor-Kriegerinnen
Planet und Element: /
Verwandlungsspruch: /
Attacken: /
Besondere Gegenstände: /



Äußeres Erscheinungsbild:
Keiko ist eine mittelgroße, junge Frau mit silbrig-braunem Haar und grauen Augen. Ihre Statur verrät es mit Sicherheit nicht auf den ersten Blick, doch auf den zweiten erkennt man recht gut, dass man es mit einer starken und unfügsamen Persönlichkeit zu tun hat; mit jemandem, der es gewohnt ist, zu kämpfen und der davon gebrandmarkt ist.
Eine seltsame, ständige Anspannung scheint ihr treuester Begleiter zu sein. Nervös wirkt sie dabei nicht, eher lauernd und sich ihrer Umgebung ungewöhnlich bewusst.
Ihre Schritte sind meist energisch und zielsicher, selbst wenn man dieses Ziel nicht sofort erkennen kann, dabei aber niemals zu eilig oder gehetzt. Ihre Hände halten sich meist an etwas fest, sind in Hosentaschen oder Bund eingehakt oder ineinander verschränkt.
Sie ist schlank, nicht zierlich, und man erkennt, dass die Muskeln unter ihrer Haut dafür gemacht sind, sie am Leben zu halten. Ursprünglich muss diese Haut einmal relativ blass gewesen sein, mittlerweile ist sie von einer Sonne gezeichnet, die sich nicht vermeiden lässt, ist stellenweise rau, von feinen und größeren Narben bedeckt. Von Schnitt und Brandwunden und solchen, die man nicht zuordnen kann, ist man nicht dabei gewesen. Erste, sachte Falten deuten sich an.
Auch ihre Lippen, die selten gelacht zu haben scheinen und die immer eine Spur verbissen, zu nachdenklich oder abschätzig aufeinander liegen, so, wie die gerade, schmale Nase, wirken seltsam abgenutzt. Ebenso, wie ihre Stimme, die den Eindruck macht, für eine Zeit nicht allzu oft gebraucht worden zu sein. Es ist eine warme, unerwartet sanfte Stimme, die jedoch leiser scheint, als sie sein könnte und sich in längeren Ausführungen leicht erschöpft; oder zu scharf und ansonsten verstörend emotionslos wirkt, etwa, wenn Keiko jemanden in einer Weise anfährt, die doch eigentlich wütend oder vorwurfsvoll sein sollte.
In Keikos Augen steht ein stumpfer, schwelender Glanz. Diese Augen erzählen keine Geschichten, bieten keinen Spiegel der Persönlichkeit. Sie sammeln Bilder, die bald wieder vergessen werden und selten das Herz erreichen. So verrät allein der Schatten, den ihre Wimpern und Brauen werfen, etwas über die Dinge, die Keiko erlebt hat und die Geheimnisse, die sie mit sich trägt.
Vielleicht ist es das, was sie älter wirken lässt, als sie ist.
Ihr Haar ist, bis auf einen präzise gerade geschnittenen Pony wirr und leicht gewellt. Ihm scheint nicht viel Pflege zu Teil zu werden. Meist trägt sie es lose zurückgebunden, und es einmal ordentlich zu kämmen, würde sicherlich schmerzhaft enden.
Gerade ihre Hände verraten noch etwas über den kriegerischen Aspekt ihrer Persönlichkeit. Sie sind schlank, aber sicherlich nicht fein oder elegant. Man sieht, dass sie eher ans Anpacken gewöhnt sind, als an Nagellack und Pflege.
Ganz anders verhält es sich erstaunlicherweise mit ihrer Kleidung. Zwar trägt sie eher Hosen, als Kleider und Röcke –obwohl auch das vorkommt- doch alles wirkt in der Regel stimmig, ja, sogar teuer. Oft sieht man sie in simplen, dunklen Hosen und hellen Blusen. Auch ihre Schuhe haben meist Absätze und es scheint nicht so, als hätte sie Schwierigkeiten, darin zu laufen.
Allerdings könnte man ihr ein gewisses Maß an Prüde vorwerfen. Denn wirklich aufreizend zeigt sie sich nie, ihre Kleidung ist meist länger bzw. höher geschlossen, tiefe Ausschnitte und Hotpants wird man bei ihr vergeblich suchen.
Sichtbaren Schmuck trägt sie ebenfalls keinen und auch Make-up nur dezent.
Den Schmuck, den sie nicht offen trägt, eine Kette mit einem kleinen, aus Draht gebogenen Anhänger, verbirgt sie sorgfältig und achtet darauf, dass er niemals hervor blitzt. Etwas anderes, das sie nicht zeigt, ist eine lange, detailreiche Tätowierung, die eine geflügelte Schlange abbildet und die sich schräg über Oberschenkel, Hüfte und Rücken windet, bis hinauf zu den Schulterblättern. Ein Bild, das vielmehr zu sein scheint, als einfach nur aufgemalt. Es scheint mit ihr verwachsen, aus ihr hervorgebrochen und mit ihr geboren worden zu sein. Gerade wenn sie sich bewegt, scheint das Motiv an Plastizität zu gewinnen, sich zu bewegen, zu strecken, zu atmen, lebendig zu sein. Aus einer anderen Zeit.
Meist sieht man die junge Frau mit dunkel getönter Sonnenbrille und ohne Taschen oder unnötiges Gepäck. Dennoch trägt sie Waffen bei sich, drei vergleichbar kleine, aber tödlich scharfe und sehr stabile Messer mit gemusterten Klingen.
Obwohl sie Keiko in nichts behindern, trägt das Bewusstsein diese Waffen bei sich zu haben dazu bei wie sie sich unter Menschen bewegt und wie sie sich gibt.


Charakter:
Trotz ihrer bisweilen widersprüchlichen Erscheinung ist Keiko niemand, der sofort auffällt. Sie sorgt dafür, nicht augenblicklich aus einer Menge hervorzustechen, fügt sich ein, wenn es sein muss.
Ihr eher ruhiger, zurückgezogener und ernster Charakter – wird er nicht herausgefordert- trägt maßgeblich dazu bei. Trotz ihrer leicht aufbrausenden Art und ihrer schwer vorhersehbaren Stimmung, die in Sekundenbruchteilen, von geradezu charmant freundlich zu eisig umschlagen kann, ist sie niemand, der im Mittelpunkt stehen oder auffallen will. Im Gegenteil. Sie bemüht sich um Zurückhaltung.
Sollte sie diese Haltung allerdings aufgeben, tut man besser daran genau das zu tun, was sie verlangt - ganz gleich was sie verlangt. Wenn sie einmal soweit ist, eine Situation kontrollieren zu wollen, meist, wenn sie der Meinung ist, dass es sonst niemand zufriedenstellend fertigbringen könnte, lassen ihre Anweisung keinen Wiederspruch zu und ihre Pläne wenig Raum für Diskussionen.
Die junge Frau ist niemand, der einer Autorität blind folgt. Sie hinterfragt und sie zweifelt, ist eigensinnig und selbstbewusst. Dennoch ist das Prinzip ihrer Loyalität recht einfach: Befindet sie jemanden für fähig und bindet sie sich an ihn, wird sie bis zum letzten Atemzug zu ihm stehen und ihn in jeder seiner Entscheidungen unterstützen. Ganz gleich, ob er ihr folgt, oder sie ihm.
Ist das Gegenteil der Fall, wird sie ihn herausfordern und stürzen, um es selbst besser zu machen, bzw. ihn als genau das behandeln, was sie in ihm sieht.
Keiko ist beides, jemand, der gelernt hat Befehle zu folgen und sich unterzuordnen, genauso wie jemand, der lernen musste für niemanden, als sich selbst und nach eigenen Regeln zu spielen. Wobei sie selbst das Wort „Spiel“ dafür niemals verwenden würde. Sie ist streng geworden und immer dann besonders professionell und abweisend, wenn sie in Gefahr gerät, die Richtung zu verlieren, die sie sich zuvor gesetzt hat. Überhaupt spricht sie nicht gerne über Gefühle oder persönliches. Es scheint oberflächlich betrachtet nicht viel Platz in ihrem Lebensprinzip zu haben.
Anfangs ist sie durchaus vorsichtig. Oft fasst sie sich kurz, prägnant und bestimmt, wirkt dadurch einsilbig, geradezu steif, ignorant und leicht unfreundlich.
Arroganz und Stolz kann man leicht verwechseln. Bei ihr ist das nicht anders. Manchmal ist es schwer einzuschätzen, ob sie aus reiner, unbegründeter Überheblichkeit in bestimmter Weise reagiert oder ob es Erfahrung und Sicherheit sind, die aus ihr sprechen.
Lange zuzuhören liegt ihr eher, als lange zu sprechen. Allerdings nur dann, wenn sie interessiert, was andere zu sagen haben, wenn es für sie von Bedeutung ist. Ansonsten winkt sie rasch ab und lässt ihren Gesprächspartner stehen.
Die Gesellschaft vieler Menschen stört sie nicht, solange sie eine gewisse Distanz wahren. Trotzdem ist sie kein Teamplayer, geht ihre eigenen Wege und kehrt lediglich im Fall der Fälle zu einer Gruppe zurück. Was nicht heißt, dass sie diejenigen, zu denen sie sich zugehörig fühlt, oder die sie als „Feinde“ eingestuft hat, aus den Augen lassen würde. Ihre Taktik ist das Agieren aus dem Hintergrund. Manchmal scheint es, als würde sie nur auf den richtigen Zeitpunkt warten, um etwas zu tun, das alles aus den Fugen werfen könnte. Aber geschehen ist bisher nichts in dieser Art.
Brutal ist sie nicht, aber herzlos, wenn es um ihr eigenes Wohl und Ziele geht, die sie fest und unverrückbar im Auge hat.
Idealistisch ist sie genauso wenig, wie unnötig höflich. Trotzdem kennt und zeigt sie meist ein gewisses Maß an Respekt Freund und Feind gegenüber. Auch ist ihr eine wortlos fürsorgliche und beschützen-wollende Neigung nicht fremd. Verantwortungsgefühl und Rücksichtnahme kann man im besten Fall von ihr erwarten, Gleichgültigkeit und die Bereitschaft andere zu opfern um sich selbst zu retten, im schlechtesten.
Schleicherische und kriecherisch freundliche Menschen betrachtet sie mit Argwohn.
Keiko nimmt außerdem eine recht ambivalente Haltung ein, was Lügen betrifft.
Zwar schreckt sie selbst vor keiner Lüge zurück, um sich zu schützen oder Vorteile zu verschaffen, und trägt diese so überzeugend und kaltschnäuzig vor wie jede Wahrheit, doch wenn es auf andere ankommt, kann ihr Urteil hart und unnachgiebig sein. Findet sie heraus, dass jemand sie angelogen hat, wird sie ihn in den seltensten Fällen direkt darauf ansprechen. Sie wird es sich merken und abwarten, wie derjenige weiter verfährt und ob er sich ihr gegebenenfalls offenbart. Ihr Urteil über diese Person ist aber in jedem Fall gesprochen und wird sich so rasch nicht wieder ändern bzw. eine rasche Strafe nach sich ziehen. Selbstjustiz ist ihr sicherlich kein Fremdwort. Gleichsam würde sie aber nie jemanden bloßstellen, von dem sie weiß, dass er einem Dritten nicht die Wahrheit oder nur einen Teil davon erzählt. Solange er sich ihr gegenüber entsprechend loyal verhält.
Dinge und Situationen, die sie nicht kennt, betrachtet sie mit derselben misstrauischen Skepsis, wie ein Gegenüber, das ihr fremd ist. Vertrauen fasst sie dennoch vergleichbar schnell, zumindest bis zu einem gewissen Grad, doch wird es einmal enttäuscht, kann man sie kaum zurückgewinnen.
Geheimnisse trägt sie viele mit sich und schützt sie vorsichtig und verzweifelt.
Wer Keiko begegnet, hat nicht nur einen ambivalenten und entschiedenen Charakter vor sich, er begegnet auch einer Frau, die eine geradezu spürbare Dunkelheit mit sich trägt und ein Wissen, das sie bitter und gefährlich macht und wenig Platz für fröhliche Freundschaft und Leichtigkeit lässt. Trotzdem ist all das, alles, das man ihr nicht sofort zutrauen würde, möglich.
So kann man sie in stillen, besinnlichen Momenten dabei ertappen, wie sie unglaublich behutsam eine Kerze anzündet und sie in ein schützendes Windlicht bettet und wie sie lächelt, als hielte sie das Licht der Welt in Händen. Weich wirken ihre Züge dann und eine fremdartige Aura geht von ihr aus, die an eine düster umschattete Priesterin denken lässt.
Eine Persönlichkeit ist immer mehr, als man in Worte fassen kann, ist wechselhaft und unglaublich facettenreich.
Auch Keiko muss man kennen lernen, bevor man sich ein Urteil über sie erlauben sollte, und selbst dann wird man ihr Wesen nur schwer definieren können.
Ohne ihre Vergangenheit zu kennen, kann man vieles von dem das sie antreibt und das sie ausmacht kaum verstehen. Doch wer sich dieses Wissen zu beschaffen versucht, wird damit nicht glücklich werden. Und sie wird mit dafür sorgen.

Besondere Fähigkeiten, Schwächen und Talente:
Keiko ist eine Kämpferin. Eine Kleinigkeit, die sich in jeder Faser ihres Körpers manifestiert. Trotzdem ist sie nicht übermäßig stark. Einer andauernden Belastung oder einem mächtigen Gegner könnte sie von Angesicht zu Angesicht kaum lange standhalten. Außerdem verfügt sie, soweit bisher bekannt, über keinerlei magische Fähigkeiten, Attacken oder dergleichen. Sie ist also im Vergleich zu den Sailor Kriegerinnen eben "nur" ein Mensch.
Stattdessen ist sie schnell, geschickt und unglaublich gut darin, die nächsten Schritte ihres Gegners vorherzusehen, ihnen auszuweichen, sie umzuleiten, oder mit den schlanken Klingenwaffen, die sie handhabt, als wären sie Teil von ihr, blitzschnell zuzustechen und sich dann rasch zurückzuziehen.
Ihre Fähigkeit zu analysieren, zu planen und diese Pläne in die Tat umzusetzen, ihre oft eiserne Unnachgiebigkeit und Überzeugung, aber auch ihre Fähigkeit andere zu motivieren und ihnen, wie sich selbst, das letzte abzuverlangen, würden sie zu einer idealen Führungspersönlichkeit machen, gäbe es da nicht gewisse Mängel, die mögliche Anhänger und Partner allzu rasch abschrecken oder verschwinden lassen könnten.
Sie hat Ausdauer und eine berechnende, manipulierende Geduld.
Ihre Beobachtungsgabe ist dementsprechend hervorragend geschult, ihre Sinne darauf trainiert, vieles und alles wahrzunehmen, das von Bedeutung für sie sein könnte.
Ihr dabei entstehendes Misstrauen grenz bisweilen allerdings an Paranoia, möchte man glauben.
Genauso geschärft und ständig unter Anspannung scheinen ihre Instinkte zu sein. Intuitive Handlungen und Reflexe übernehmen in extremen Situationen rasch die Oberhand. Sie ist impulsiv und verzeiht nicht.
Strategisch kann sie nur vorgehen, wenn sie aus einer gewissen Distanz agiert und selbst nicht zu tief in eine Situation verwickelt ist.
Klettern und Tanzen liegen ihr. Geduldspiele und Mannschaftssport dagegen nicht.
In ihren Bewegungen liegt stets auch eine verlorene Eleganz, die von energischem Auftreten und vergessener Feinheit überdeckt wird. Ihre merkwürdig kalte, glatte und gleichzeitig fast verwilderte Grazie ist beides, Vorteil und Schwäche.
Sie kann nicht kochen. Vermutlich, weil ihr der Wille fehlt, sich darauf einzulassen und die erwähnte Geduld und Sorgfältigkeit dafür aufzubringen. Es ist ihr schlicht und einfach nicht wichtig genug. Eine Nebensächlichkeit.
Geld scheint sie genug zu haben, um gut über die Runden zu kommen. Tatsächlich wirkt es so, als könnte sie recht gut damit umgehen, es einteilen, als hätte die Beschaffung sie zu viel gekostet, um es des Öfteren wieder tun zu können oder zu wollen.
Vor Feuer schreckt sie zurück, Wasser scheint sie zu schätzen, als hätte sie lange unter einer Knappheit dessen leiden müssen.
Laute Geräusche lassen sie nicht zusammenzucken, aber Berührung scheint sie systematisch zu vermeiden.
Obwohl sie engere Beziehung und Nähe anderer ungern zu haben scheint, ist sie dennoch genauso ungerne alleine. Selbst wenn sie nicht mit den Menschen in Kontakt tritt, sie um sich zu haben, sie zu beobachten, zu hören, zu wissen, dass sie da sind und ihrem Alltag nachgehen, scheint ihr wichtig zu sein. Eine Schwäche. Es sei denn, diese Angewohnheit dort zu sein, wo viel los ist, verfolgt einen ganz anderen Zweck.

Lebenslauf:
Tsubaki ist weniger Keikos wirklicher Familienname, als ein Zusatz, den sie sich selbst gewählt hat. Die dunkelrote japanische Rose, Kamelie, die ihre Blütenblätter einzeln verliert, während noch Schnee liegt, als würden Blutstropfen darauf fallen, die Vergänglichkeit symbolisiert, genauso wie Langlebigkeit, Sieg, Zufriedenheit und die immerwährende Verbindung zwischen Geliebten, der so viele verschiedene Bedeutungen zugemessen werden, auch weil sie dem Frost trotzt anstatt darin zu erfrieren, hatte sie schon lange fasziniert und ist somit eines der wenigen Überbleibsel ihrer umnebelten Vergangenheit.
Sollte sie nach ihrem richtigen Familiennamen gefragt werden, würde sie mit „du Lac“ antworten, nach Lancelot, König Artus‘ erstem Ritter. Auch das wäre nicht ihr wirklicher Familienname, aber entspräche ihm.

Keikos Vater war Oberhaupt einer angesehenen Corporation, der Mirage A.w., zuständig für den speziellen Schutz bestimmter, hochrangiger Persönlichkeiten, sowohl mithilfe von Recherche und Ermittlung notwendiger bzw. Schutz sensibler Daten, Überwachung aus der Distanz, Planung und Umsetzung sicherheitsspezifischer Vorkehrungen, als auch durch Personenschutz vor Ort.
Aber ebenso für den Schutz vor als paranormal einzuordnender Gefahren. Gefahren, von denen man ahnen kann, dass sie mit den Aktivitäten der Sailor Kriegerinnen zusammenhängen.

Ihre Mutter dagegen hielt sich von all dem fern, war kränklich und wirkte bis zu ihrem frühen Tod gläsern, wie eine kostbare Puppe. Sie war dem Spirituellen sehr zugewandt und verbrachte fast all ihre Zeit in einem kleinen, von der Familie gestifteten Schrein. Sie selbst wirkte oft wie ein ansässiger Geist, der dort schattenhaft ein und aus ging, und manche mutmaßten, sie wäre dunklen Ritualen nicht abgeneigt gewesen.
Auf ihren Wunsch hin übernahm Keiko früh das Amt einer Miko an eben diesem Schrein.

Dieses gab sie allerdings auf, als ihr Vater brutal ermordet wurde.
Man könnte ihr vorwerfen, sie hätte nur darauf gewartet und sich auf eben diesen Fall akribisch vorbereitet. Man könnte ihr auch unterstellen, der Tod des eisernen, unbeugsamen und wenig zugänglichen Mannes, der nur von seinen Mitarbeitern und Kollegen geschätzt wurde, wäre ihr zu gelegen gekommen, um Zufall gewesen sein zu können.
Fakt ist, dass Keiko sofort nach dem Tod ihres Vaters dessen Rolle übernahm, um seine Aufgaben und Geschäfte beeindruckend nahtlos weiterzuführen.
Zu Anfang vermied sie es, Partner und Untergebene vom Tod ihres Vaters und ihrer Nachfolge zu unterrichten. Erst nachdem man ihr mehrfach ihre Führungsqualitäten bestätigt hatte, offenbarte sie ihre Identität und nutzte die zuvor ausgesprochenen, allgemeinen Zustimmungen und Treuebekundungen zu ihrem Vorteil.
Man konnte sie nicht mehr einfach aus dem Amt entfernen, und obwohl es Anfeindungen gab, gelang es ihr rasch, und mit wohl durchaus fraglichen Mitteln, ihre Position zu festigen und immer wieder zu verteidigen.
Keiko, obwohl noch außerordentlich jung, entwickelte sich rasch zu jemandem, der ebenso entschlossen und durchsetzungsstark sein konnte, wie ihr Vater es gewesen war, wenn nicht sogar mehr. Sie lernte schnell, dass Menschen zu beschützen bedeutete, sich selbst nichts zu schenken, dass es Konsequenz und Härte erforderte und eine starke Hand, gleichsam Führungsqualitäten und Charisma. Und dass es auch dazu gehörte den einzelnen für die größere Aufgabe zu opfern.
Dennoch, nichts war für sie bedeutender als die uneingeschränkte Loyalität derer, die sie umgaben und die für sie und mit ihr arbeiteten.

Vielleicht war es ausgerechnet diese eisige Disziplin und Härte gegen sich selbst, in Kombination mit den Einflüssen ihrer Mutter und ihrer Zeit als Miko, die Keiko letztlich in die Dunkelheit trieb...




Weiteres aus Keikos Lebenslauf wird nach und nach hier veröffentlicht werden. So, wie Details davon ingame ans Licht kommen. – Ich darf das, ich bin Mod... Steckbrief-Mod.(*räusper* mit Admin-Rechten) Wink
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